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Von der ewigen, niemals endenden Jobsuche

Ich habe im Februar 2016 meinen Master in Kriminologie fertig gemacht. Jetzt ist es Januar 2017 und ich habe immer noch keinen Job, der auch nur im Geringsten etwas mit meinem Studium zu tun hat. Was läuft da falsch? Ok, ich muss zugeben, dass ich im Februar 2016 meine These abgegeben hatte und die Note erst drei Monate später bekam (dauert es wirklich so lange, eine These von 20,000 Wörtern zwischen zwei Prüfern zu lesen? Meine Betreuerin meinte eigentlich, es würde nur vier Wochen dauern). Und in diesen drei Monaten habe ich auch nicht wirklich nach Jobs gesucht, vor allem, weil ich ja nicht wusste, was für eine Note ich bekommen würde. Doch dann im Mai fing ich an: mittlerweile bin ich auf drei Jobportalen sowie LinkedIn; ich versuche immer wieder meine Mitstudenten zu kontaktieren, um zu sehen, was die denn gerade so machen und mir ist aufgefallen: von den zwölf Leuten (im Masterstudium sind es natürlich immer weniger Studenten als im Bachelor) arbeiten zwei in unserem Feld. Einer ist Bewährungshelfer, der andere arbeitet als Sozialarbeiter. Und der Rest? Schuldeneintreiber, Lehrhilfe, irgendwas in der Gastronomie. Das ist doch irgendwie deprimierend, oder?Meine Eltern (und deren Freunde) fragen mich täglich, ob ich denn nicht „einmal in meinem Feld etwas finden will“. Natürlich will ich das – nichts lieber als das! Und ich suche ja fast täglich nach Jobs. Doch ich bekomme entweder gar keine Antworten, oder nur Absagen wegen Mangel an Erfahrung, und das macht das alles schon schwierig. Natürlich habe ich keine Erfahrung – wie soll man denn Erfahrung sammeln, wenn keiner einem Erfahrung geben will? So geht der Satz, den ich nun schon so oft gehört habe – ja, auch von „älteren“ Leuten. Erstaunlicherweise scheinen immer mehr ältere Leute (50er – 70er Jahre) sich Sorgen um meine Generation zu machen. Sie meinen, früher war alles besser, früher war alles einfacher, man konnte sich mit Mitte Zwanzig ein Haus kaufen und das innerhalb weniger Jahren abbezahlen. Jetzt kann man sich kein Haus mehr kaufen, geschweige denn eine schöne Wohnung besitzen, ohne zig Tausend Mitbewohner. Man bekam einen Job ohne studiert zu haben – natürlich nicht in Jura oder Medizin, aber man bekam einen Job. Und jetzt? Ich kenne einige Leute, die einen Job haben, die meisten meiner Freunde haben „einen Job“. Und die meisten davon hassen ihn. Weil er nichts mit deren Studium/Leidenschaft zu tun hat. Weil man nur noch arbeitet um zu überleben (so wie ich gerade in der Gastro). Was kann man denn da tun? Bei so einer Situation, wie wir (in der westlichen Welt) sie gerade erleben? Mehr Qualifikationen? Mehr Masterstudenten raushauen? Mehr Praktikanten unbezahlt arbeiten lassen? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich seit neun Monaten einen Job als Sozialarbeiterin/Bewährungshelferin/Zollbeamtin/Polizistin suche und einfach keine Antworten oder nur Absagen bekomme.
16.2.17 04:40
 
Letzte Einträge: Von Köchen und Frustration in der Arbeit, Von Nervosität im Liebesleben, Von seltsamen Menschen und was "seltsam" eigentlich bedeutet, Von einem kurzem Urlaub und einer der schönsten Zeiten, die ich je hatte, Von unangenehmen Situationen, die man nicht ohne bissige Kommentare verlassen kann


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bisher 7 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Pascale (16.2.17 20:57)
Du hast einen Master und findest keinen Job?


Pascale (17.2.17 02:37)
Ganz genau. Ich bewerbe mich und bewerbe mich und es kommt immer die gleiche Email, oftmals sogar ganz genau die gleiche Email: "Vielen Dank für Ihre Bewerbung, leider waren Sie wegen mangels an Erfahrung diesmal nicht erfolgreich." Es ist wirklich frustrierend.


Pascale (21.2.17 06:37)
Welche Möglichkeiten hast Du mit Deinem Master?
LG


Pascale (22.2.17 01:15)
Alles, was mit Verbrechen zu tun hat. Also könnte ich in Gefängnissen arbeiten, als Bewährungshelfer (was ich wirklich gerne machen will), als Sozialarbeiter, beim Zoll, bei der Polizei etc. Aber für die meisten dieser Jobs bin ich entweder über- oder unterqualifiziert.


Pascale (23.2.17 21:28)
Viel Erfolg bei der Jobsuche


Pascale (25.2.17 15:27)
Bei der Kripo oder so sucht man keine Kriminologen mit Master?
LG Pascale (männlich)
:-)


Pascale (27.2.17 07:06)
Man kann ja nicht mehr machen, als sich zu beweren

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