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Von Kuriositäten in der Gastronomie

Wie ihr schon gemerkt habt, rede ich viel von meiner Arbeit in der Gastronomie. Es gibt einfach so viel zu erzählen – von Managern, die sich während ihrer Schicht besaufen und dann wundern, dass ihnen das Geld für den Laden ausgeht, von Köchen, die eigentlich nur rumschreien und Kellnerinnen einschüchtern, von anderen Köchen, die nie rumschreien aber immer ganz fiese Sachen sagen, immer lächelnd, fast sadistisch, so dass man trotzdem eingeschüchtert ist, von weiteren Köchen, die immer total nett sind und dann einen auf einmal zusammenscheißen, weil man ihnen in der Küche eine Frage stellt, anstelle durch das Fenster etc., etc., etc. Und dann kommen die Gäste. Wie ich im letzten Blog schon erzählt habe, habe ich schon unglaublich unverschämte Gäste gehabt (siehe Studentenbar), aber das, was ich immer am kuriosesten fand, waren die Gäste (meistens asiatische Touristen), die erstmal ihr Handy zücken, um dir Instagramfotos deines Essens zeigen und das Gericht wollen.„Sie das hier haben? Das wollen!“, habe ich nicht nur einmal, sondern fast täglich gehört. Dann wird mehrmals mit dem Foto in deinem Gesicht rumgefuchtelt und du bist nach dem zehnten Mal am Ende, weil es sprachliche Barrieren gibt, weil die Unfreundlichkeit einen fertig macht und weil es einfach nervig ist. Es war in dem spanischen Restaurant übrigens immer das Gleiche: sie wollten alle die Paella mit Meeresfrüchten. Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich schon dieses Foto gesehen habe und wie oft ich erklären musste, was es war, dass es eine halbe Stunde, oder sogar eine dreiviertel Stunde, wenn wir total beschäftigt waren, dauern würde, und wie diese Sprachbarriere alles schwieriger machte. Was noch ein Klassiker in der Gastro ist, wenn man mit drei heißen Tellern am Tisch steht und die Gerichte aufzählt, und die Gäste einen dann nur blank anstarren oder, was noch viel schlimmer ist, einfach ignorieren und weiterreden. Und dann, wenn du das ganze Essen abgestellt hast und dich gerade umgedreht hast kommt: „Ähm, entschuldigen Sie? Was ist das hier eigentlich? Was haben wir jetzt vor uns?“ Fazit: in der Gastronomie lernt man Geduld zu haben. Man lernt auch zugleich einen Nervenzusammenbruch zu verstecken und immer zu lächeln, egal was ist. Aber manchmal kann man einfach nicht mehr und dann muss man den Job wechseln, weil man selber merkt, wie unfreundlich man wird, weil einem zum hundertsten Mal ein glutenfreier Veganer mit Laktoseintoleranz und Zwiebelallergien untergekommen ist.
2.2.17 03:14
 
Letzte Einträge: Von der ewigen, niemals endenden Jobsuche, Von Köchen und Frustration in der Arbeit, Von Nervosität im Liebesleben, Von seltsamen Menschen und was "seltsam" eigentlich bedeutet, Von einem kurzem Urlaub und einer der schönsten Zeiten, die ich je hatte, Von unangenehmen Situationen, die man nicht ohne bissige Kommentare verlassen kann


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