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Vom langsamen Erwachsenwerden

Ich habe die letzten vier bis sechs Jahre viel gelernt und viel durchgemacht. Eigentlich nichts Besonderes – man macht Abi, fängt mit der Uni an, hat seine erste, wirklich langjährige Beziehung, zieht von zuhause aus…Letzteres passierte als ich einundzwanzig war. Mein damaliger Freund Tom wurde in Australien im Medizinstudium angenommen und ich sollte mitkommen. Beziehungsweise, ich wollte mitkommen, weil ich immer schon in Australien leben wollte. Im März 2013 ging´s dann los nach Brisbane. Doch einen Tag zuvor wollte ich noch unbedingt meinen Führerschein zu machen. Für sieben Uhr in der Früh bekam ich noch einen Termin – und schaffte es dann auch! Dass ich danach immer nur einmal im Jahr, nämlich wenn ich bei meinen Eltern in Neuseeland sein würde, Auto fahren würde, hätte ich nicht gedacht.Mit einundzwanzig zog ich also von zuhause aus – und gleich in ein anderes Land! Ich fühlte mich die ersten zwei Monate unheimlich alleine. Ich fand keinen Job – und das mit drei Jahren Gastroerfahrung, einem Bachelor in Kriminologie und Französisch und ich konnte außerdem vier Sprachen sprechen. Mein Freund half mir damals übrigens nicht – er studierte ja Medizin, da hatte man keine Zeit zu arbeiten, sauber zu machen oder seiner Freundin überhaupt irgendwie beizustehen. Die Beziehung ging ja auch nicht grundlos kaputt. Ich bekam übrigens nie Geld von meinen Eltern nachdem ich ausgezogen war. Das Studium, ja, das finanzierten sie, meinen Lebensstil, also Miete, Rechnungen, Essen, Spaß finanzierte ich mir immer selber (während mein Freund Geld von den Eltern bekam). Mein erster Job in Australien war dann in einer schäbigen Studentenbar, wo ich noch zwei Jahre blieb, bis ich endlich einen Job in einer schönen Tapasbar bekam.Mit fünfzwanzig war ich mit meinem Masterstudium fertig – endlich! Fünf Jahre studieren: wo sind denn all die Jobs, von denen jeder redet? Ja, ganz genau: ich fand keinen Job. Genauer gesagt: ich bin immer noch in der Gastro, nun fast ein Jahr nachdem ich meine These abgegeben habe. Und ich hasse es. Aber das gehört nunmal dazu zum Erwachsenwerden: den Job zu hassen. Doch davon mehr im nächsten Kapitel.
14.1.17 23:47
 
Letzte Einträge: Von Kuriositäten in der Gastronomie, Von Liebe und konstanter Sorge, Von der ewigen, niemals endenden Jobsuche, Von Köchen und Frustration in der Arbeit, Von Nervosität im Liebesleben, Von seltsamen Menschen und was "seltsam" eigentlich bedeutet


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Mirco / Website (15.1.17 11:05)
Hallo Pascalita.

Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen, dass Du deinen Traumjob bekommst. Nur nie aufgeben und immer daran glauben.

Ich war bislang einmal für lediglich sechs Wochen in Australien. Dies ist nun fast 10 Jahre her. Ich fand es super schön, vor allem auch in Brisbane.

Viele Grüße aus Ningbo / China


Pascale (18.1.17 00:40)
Hallo Mirco!
Vielen Dank! Ich habe gestern nach vier Stunden Probearbeiten schon einen neuen Job bekommen und die nächsten Tage habe ich ein paar Interviews.

Ich war leider noch nie in China, aber Australien ist für mich immer noch eines der schönsten Länder!

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